Gina Wild - 2019

Wie reich ist Michaela Schaffrath / Gina Wild?

In Anbetracht aller verfügbaren Quellen beläuft sich das geschätzte Vermögen von Gina Wild auf rund 300.000 Euro. Auch wenn sie diversen Berichten zufolge nicht mehr über viel Geld verfügt, scheint es ihr nicht allzu schlecht zu gehen.

Ein schweizer Erotikfilm-Produzent war mehr als erstaunt, als Michaela Schaffrath sein Angebot von 1.000.000 Euro für die Rückkehr als Gina Wild abgelehnt hat. Dabei hätte es sich nur um einen einzelnen Streifen gehandelt.

Wie sieht es mit Schulden aus?

Die Absage erstaunt umso mehr bei dem Wissen, als dass sie in einem Interview erzählte, sie hätte durch den Auftritt im Dschungel Camp im Jahr 2008 aus der Schuldenfalle herausgefunden. Sie soll für diesen Auftritt bis zu 90.000 Euro verdient haben. Die Höhe der Schulden ist nicht bekannt.

Mittlerweile lebt die Schauspielerin auf Mallorca und es geht ihr offenbar besser als jemals zuvor, trotz zwei gescheiterten Ehen.

Werdegang: So wurde sie erfolgreich

Michaela Schaffrath, geboren als Michaela Jänke am 06.12.1970 in Eschweiler bei Aachen, wurde 1999 unter dem Pseudonym Gina Wild als Pornodarstellerin bekannt. Seit dem Rückzug aus der Erotikbranche ist sie im Theater- und Filmbusiness tätig.

Michaela Schaffrath ist im Stadtteil Pumpe Stich von Eschweiler aufgewachsen und absolvierte nach dem Realschulabschluss die Ausbildung zur Kinderkrankenschwester. Den Beruf hat sie vier Jahre ausgeĂĽbt.

Ihr Einstieg in die Erotikszene begann langsam aber stetig als Hostess bei Erotikmessen. Zu der damaligen Zeit fand sich Michaela Schaffrath selber zu dick und unattraktiv. Nach einer Hungerkur, einer geänderten Frisur und blauen Kontaktlinsen wurde sie schließlich immer bekannter. Im Laufe ihrer Karriere unterzog sie sich zudem eine Brustvergößerung, was bei ihren Fans guten Anklang gefunden hat.

Michaela SchaffrathDer erste Vertrag führte sie, zusammen mit ihrem damaligen Mann, nach Mallorca und endete nach wenigen Wochen, aufgrund vertraglicher und persönlicher Diskrepanzen, in einem finanziellen Misserfolg. Sie kehrte zurück nach Deutschland und wurde mit dem Künstlernamen Gina Wild zum Pornostar. 1999 und 2000 hat sie als beste Newcomerin und beste Darstellerin den Venus Award erhalten. Ende 2000 hat sie sich aus der Pornobranche zurückgezogen. Von den Erotikfilmen gab es in den Folgejahren zahlreiche Neuauflagen und neue Zusammenschnitte. Bis ins Jahr 2017 wurden schätzungsweise 800.000 Einheiten ihrer Filme verkauft, was einen einzigartigen Verkaufserfolg für Deutschland bedeutet, den es in dieser Größe noch nicht gegeben hat. Gemäß ihren eigenen Aussagen besitzt sie keine Vermarktungsrechte mehr an den Aufnahmen und damit auch keine finanziellen Vorteile.

Michaela Schaffrath zählt heute noch zu den bekanntesten deutschen Darstellerinnen in diesem Business. Zum Pseudonym Gina Wild sind mehr als 3.8 Millionen Einträge bei Google vorhanden. Ihr ehemaliger KĂĽnstlername ist zudem auch ein eingetragener Markenname mit einer entsprechend Webseite, welche selbstverständlich in Schaffrath’s Besitz ist. Sie veröffentlicht jedoch keine Inhalte mehr, um das erlangte Image nicht zu schädigen. Es erstaunt, dass der Name dem männlichen Geschlecht immer noch ein Begriff ist, da der RĂĽckzug aus der Branche doch schon längere Zeit her ist. Geblieben sind dreizehn Erotikstreifen, welche heute offenbar immer noch sehr beliebt sind. In einem Interview erwähnte sie einmal, dass sie damals, mit dem heutigen Wissensstand, nicht in die Pornobranche gegangen wäre. Wie ihr Leben wohl stattdessen verlaufen wäre…

Beziehungen, Ehen & Scheidungen

Seit 2005 ist Michaela Schaffrath von Axel Schaffrath geschieden und hat den Namen behalten, um unter ihren Fans keine Verwirrung auszulösen. Im Jahr 2009 heiratetet sie Michael Wahnoff; die Trennung erfolgte 2013. Im Jahr 2014 verliebte sie sich in den Starfotografen Carlos Anthonyo aus Hamburg, die Beziehung hält bis heute an.

Das Leben von Michaela Schaffrath nach “Gina Wild”

Seit dem Ausstieg aus dem Business verdient Michaela Schaffrath ihren Lebensunterhalt als Schauspielerin, Synchronsprerecherin und tritt in diversen TV Shows auf, so auch im Jahr 2008 in der Promi-Spezial-Ausgabe “Wer wird Millionär” mit GĂĽnther Jauch. Der Gewinn von 125.000 Euro spendete sie an ein Kinderkrankenhaus sowie einem Förderverein fĂĽr krebskranke Kinder in Köln.

Im Jahr 2001 hat Michaela Schaffrath die Autobiografie von Gina Wild mit dem Titel “Ich, Gina Wild: EnthĂĽllung” und zwei Jahre später das gleichnamige Hörbuch veröffentlicht.

Trotz der Veränderung ihres Lebensstandards scheint sie die Vergangenheit immer wieder einzuholen. Im Jahr 2009 beispielsweise benutzte ein Internetshop das Pseudonym sowie das Gesicht von Michaela Schaffrath zu Werbezwecken. Michaela Schaffrath klagte darauf hin auf Schadenersatz von 40.000 Euro gegen den Verstoß der eigenen Marke sowie den Eingriff in das Persönlichkeitsrecht.

Engagement von Michaela Schaffrath

Seit 2012 ist sie Schirmherrin der deutschen Selbsthilfe fĂĽr angeborene Immundefekte. Zudem ist sie Botschafterin von der deutschen Knochenmarkspenderdatei und seit vielen Jahren aktiv im Kampf gegen Blutkrebs.

Akzeptanz in der Filmbranche

Mittlerweile wird Michaela Schaffrath bei den deutschen Schauspielern ernst genommen und hat bis heute viele kleine Rollen sowie Gastauftritte im TV erhalten. Die Gage pro Drehtag soll 1.600 Euro betragen. Je nach Art der Rolle und Dauer fĂĽr die Dreharbeiten kann damit eine entsprechende Summe zusammenkommen.

“Ich habe mehrmals gesagt, dass ich das nicht mehr mache. Trotzdem reduziert man mich immer wieder nur auf Porno. Ich kann nicht mehr. Das muss aufhören!”

– Michaela Schaffrath

Michaela Schaffrath scheint es nicht zu bereuen, dass sie mit der Vergangenheit abgeschlossen hat. Klar ist, dass sie mit ihrem heutigen Lebensstandard ernst genommen und nicht nur mit der Vergangenheit als Pornostar in Verbindung gebracht werden will. Die Schauspielerin weiß aber auch, dass sie ohne die Vergangenheit als Pornobusiness heute vermutlich weder beim Film, am Theater oder im TV erfolgreich wäre.

Verwendete Quellen und weiterfĂĽhrende Weblinks:

  • https://wikipedia.org/Michaela_Schaffrath (abgerufen am 15.10.2019)
  • https://web.de/michaela-schaffrath (abgerufen am 15.10.2019)
  • https://www.netzsieger.de/ratgeber/internet-p*rnografie-statistiken (abgerufen am 31.10.2019)

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